Drallmessung

Die Drallmessung (Drallprüfung) dient der Erkennung und Bewertung spiralförmiger Oberflächenstrukturen auf rotierenden Wellendichtflächen, die Leckagen verursachen und die Dichtfunktion beeinträchtigen können. Besonders kritisch sind Drallstrukturen, wenn ein bestimmter Drallwinkel (Steigungswinkel) mit einer entsprechenden Dralltiefe zusammentrifft und dadurch eine Förderwirkung entsteht. Mithilfe spezieller Drallkenngrößen lassen sich diese Strukturen gezielt charakterisieren und hinsichtlich ihrer funktionalen Relevanz beurteilen. Konventionelle linienhafte Rauheitsmessungen sind hierfür nicht geeignet, da die üblichen Rauheitskennwerte umlaufende Drallstrukturen auf Wellen nicht ausreichend erfassen und beschreiben können. Um sicherzustellen, dass die Oberfläche frei von solchen Strukturen ist, wird eine Drallmessung gemäß der Daimler-Norm MBN 31007 sowie weiteren Normen durchgeführt. Die dabei ermittelten Werte werden anschließend mit festgelegten Grenzwerten verglichen.

 

Als Steinbeis-Transferzentrum bieten wir die Drallmessung (Drallprüfung) von Bauteilen als Dienstleistung an – zuverlässig und normkonform.

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Aus dem Ergebnis der Drallmessung werden die folgenden Drallkenngrößen zur Bewertung der Ausprägung des Makrodralls berechnet:

  • Drallwinkel
  • Dralltiefe
  • Gängigkeit
  • Theoretischer Förderquerschnitt pro Umdrehung
  • Theoretischer Förderquerschnitt
  • Periodenlänge
  • Prozentuale Auflagelänge

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