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Härteverlaufsmessung

Bei der Härteverlaufsmessung wird der Härteverlauf über die Tiefe oder Dicke eines Werkstücks bestimmt. Sie zeigt, wie sich die Härte vom Randbereich zur Mitte verändert und ermöglicht somit eine gezielte Bewertung der Oberflächenschichten im Vergleich zum Kernmaterial. Häufig wird diese Methode zur Bestimmung der Einhärtetiefe bei randschichtgehärteten Bauteilen eingesetzt.

Die Methode unterstützt die Überwachung von Wärmebehandlungsprozessen und die Qualitätskontrolle von Beschichtungen, da sich Härteprofile und die Gleichmäßigkeit von Schichten zuverlässig beurteilen lassen. Zudem kann sie zur Materialcharakterisierung verwendet werden und macht Fehlstellen oder Inhomogenitäten durch lokale Härteabweichungen sichtbar.

Die Prüfung erfolgt im Querschliff durch eine Reihe von Härteeindrücken mit kleinen Prüflasten, die vom Rand zur Mitte geführt werden. Je nach erforderlicher Auflösung kommen Mikrohärteprüfungen oder Nanoindentation zum Einsatz.

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