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Prüflabor in Karlsruhe für
Gefügeuntersuchung

Die Gefügeuntersuchung ist ein zentraler Bestandteil der metallografischen Werkstoffanalyse. Mithilfe dieser Methode kann der innere Aufbau von Metallen und Legierungen charakterisiert und Zusammenhänge zwischen Werkstoffzustand, mechanischen Eigenschaften und Bauteilverhalten erkannt werden. Hierzu werden aus Bauteilen oder Werkstoffproben metallografische Schliffe angefertigt und fachgerecht geschliffen, poliert sowie – abhängig von der Fragestellung – gezielt geätzt (Abbildung 123 und 124). Die Untersuchung erfolgt anschließend mittels Lichtmikroskopie (LiMi) oder Rasterelektronenmikroskopie (REM). Dadurch lassen sich Gefügebestandteile und Phasen sowie deren Größe, Form, Verteilung und Orientierung sichtbar machen und bewerten.

Wir führen als Auftragslabor Gefügeuntersuchungen als Dienstleistung durch.

FAQ

Fragen und Antworten für die
Gefügeuntersuchung

Gefügeuntersuchungen werden z. B. zur Qualitätssicherung, Schadensanalyse, Bewertung von Wärmebehandlungsprozessen und zur Unterstützung bei Werkstoff‑ und Fertigungsentscheidungen eingesetzt.

Metallurgie, Automobil‑ und Luftfahrttechnik, Fertigung, Forschung & Entwicklung, Qualitätssicherung und mehr.

Ja — Fehlstellen wie Risse, Porosität oder Einschlüsse werden sichtbar und können zur Fehlerursachenanalyse genutzt werden.

Sie liefert wichtige Erkenntnisse über Werkstoffqualität, Fertigungsprozesse, Wärmebehandlungen und mögliche Materialfehler.

Das Bauteil wird präpariert, geschliffen, geätzt und unter dem Licht- oder Elektronenmikroskop untersucht.

Korngrößen, Phasenverteilungen, Einschlüsse, Poren, Risse und andere Mikrostrukturen werden sichtbar gemacht.

Ja. Neben der visuellen Beurteilung lassen sich z. B. Korngrößen, Phasenanteile oder Fehlerdichten exakt messen.

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