Die Anforderungen an funktionale Oberflächen haben sich in den letzten Jahren deutlich verändert. So reicht es gemäß ISO 21920 nicht mehr aus, Oberflächen pauschal mit Kennwerten wie Ra 0,8 zu spezifizieren. Vielmehr ist die Auswahl geeigneter Rauheitskennwerte entsprechend der Funktion des Bauteils entscheidend. In diesem Seminar lernen Sie, Oberflächen normgerecht und funktionsorientiert zu spezifizieren. So vermeiden Sie Überqualität, senken die Fertigungs- und Prüfkosten und verbessern die Funktion Ihrer Bauteile. Anhand praxisnaher Übungen erfahren Sie außerdem, wie Oberflächenangaben in technischen Zeichnungen korrekt interpretiert und gemäß den aktuellen Normen rechtssicher dargestellt werden.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Rauheitsmessung gemäß der neuen Norm ISO 21920. Welche Messeinstellungen sind in der neuen Norm festgelegt? Wie lassen sich Messabweichungen gezielt minimieren? Sie lernen außerdem, wie Fertigungsprozesse und Oberflächen zusammenhängen – von der Bearbeitung bis zur Bauteilfunktion.
Erwerben Sie das Know-how, um technische Oberflächen gezielt zu spezifizieren. Erfahren Sie, wie Fertigungsprozesse und Rauheit die Bauteilfunktion beeinflussen und wenden Sie die neue ISO 21920 praxisgerecht an.