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Einhärtetiefe bestimmen

Die Bestimmung der Einhärtetiefe, auch Randschichtdicke genannt, dient dazu, die Tiefe zu ermitteln, bis zu der ein Werkstoff durch eine Wärmebehandlung gehärtet wurde. Sie ist ein entscheidender Kennwert bei randschichtgehärteten Bauteilen und gibt Aufschluss darüber, ob die gewünschten mechanischen Eigenschaften, wie beispielsweise Verschleißfestigkeit, Ermüdungsbeständigkeit und Tragfähigkeit, in der erforderlichen Tiefe erreicht wurden.

Die Einhärtetiefe kann durch verschiedene Wärmebehandlungsverfahren erzielt werden, beispielsweise durch Einsatzhärten, Carbonitrieren, Nitrieren, Nitrocarburieren, Induktions-, Flamm-, Laser- oder Elektronenstrahlhärten. Zur Bestimmung der Einhärtetiefe wird im Querschliff eine Härteverlaufsprüfung durchgeführt. Dabei werden vom Rand zur Mitte der Probe mit kleinen Prüflasten mehrere Härteeindrücke gesetzt. Aus dem Härteverlauf werden je nach Wärmebehandlungsverfahren

  • die Einsatzhärtetiefe (CHD/Eht),
  • die Randschichthärtetiefe (SHD/Rht) oder
  • die Nitrierhärtetiefe (NHD/Nht)

ermittelt.

 

Als Steinbeis-Transferzentrum bieten wir die normkonforme Bestimmung der Einhärtetiefe als Dienstleistung an.

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