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Optische Oberflächenmessung

Die optischen Oberflächenmessung dient der hochgenauen dreidimensional Erfassung und Bewertung der Oberflächenmikrostrukturen. Dabei werden Rauheit, Welligkeit und Ebenheitsab präzise erfasst. Eine präzise Messung dieser Merkmale ist entscheidend für die Funktion von Bauteilen. Zu diesem Zweck werden Flächenkenngrößen (3D) gemäß ISO 25178 und Linienkenngrößen (2D) gemäß ISO 21920 zur quantitativen Bewertung ermittelt. Die Genauigkeit der optischen Oberflächenmessung ist deutlich höher als die von taktilen Messungen mit einer Tastspitze. Zudem können empfindliche Materialien wie Kunststoffe berührungslos gemessen werden.

Als Steinbeis-Transferzentrum bieten wir die optische Oberflächenmessung von Bauteilen als Dienstleistung an.

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Die optische Oberflächenmessung dient dazu, die Struktur und Eigenschaften technischer Oberflächen präzise und berührungslos zu analysieren und zu bewerten. Sie wird insbesondere in der Qualitätssicherung, der Prozesskontrolle und der funktionalen Oberflächenanalyse eingesetzt.

Ein zentrales Ziel ist dabei die Unterstützung und Optimierung von Fertigungsprozessen wie Schleifen, Polieren oder Beschichten. Dabei ermöglicht die Methode eine gezielte Bewertung wichtiger funktionaler Eigenschaften wie Haftung, Verschleißverhalten oder Gleitfähigkeit. Durch die hochauflösende Erfassung von Mikrostrukturen wie Riefen, Poren oder Texturen können Oberflächen detailliert untersucht und zuverlässig beurteilt werden.

Darüber hinaus erlaubt die optische Oberflächenmessung eine dreidimensionale Erfassung der Oberflächentopografie. Auf dieser Basis lassen sich genormte Kenngrößen nach ISO 25178 (flächenbezogen) und ISO 21920 (linienbezogen) berechnen, wodurch eine objektive und vergleichbare Bewertung gewährleistet ist.

Ein wesentlicher Vorteil besteht darin, dass die Messung berührungslos erfolgt. Dadurch eignet sich das Verfahren besonders für empfindliche Materialien wie Kunststoffe, dünne Beschichtungen, Glas oder Halbleiter. Gleichzeitig ermöglicht es eine zerstörungsfreie Analyse auch bei sensiblen oder schwer zugänglichen Bauteilen.

Ergebnisse für Optische Oberflächenmessung

Die 3D-Flächen-Rauheit sind die Unregelmäßigkeiten einer Oberfläche, die durch flächenhafte optische Messungen ermittelt werden. Als Messgeräte werden z.B. konfokale Mikroskope und Weißlichtinterferometer eingesetzt, bei denen ein feiner Lichtstrahl die Oberfläche berührungslos abtastet. Aus diesen Messungen werden die kurzwelligen Anteile als Flächenrauheit herausgefiltert und anschließend die 3D-Kennwerte zur Charakterisierung der Oberflächeneigenschaften berechnet. Durch die dreidimensionale und damit vollständige Erfassung der Oberflächenstrukturen können auch spezielle Merkmale wie Poren, Partikel, Riefen etc. durch spezielle Auswertungen bewertet werden.

Bedeutung der Rauheit:

Die Flächen-Rauheit 3D und die daraus berechneten Rauheitskennwerte dienen dazu das funktionale Verhalten einer Oberfläche bzgl. Reibung, Verschleiß, Dichtheit, Einlaufverhalten und Tragfähigkeit vollständig zu charakterisieren.

Die 3D-Flächen-Welligkeit sind die Unregelmäßigkeiten einer Oberfläche, die durch flächenhafte optische Messungen ermittelt werden. Als Messgeräte werden z.B. konfokale Mikroskope und Weißlichtinterferometer eingesetzt, bei denen ein feiner Lichtstrahl die Oberfläche berührungslos abtastet. Aus diesen Messungen werden die langwelligen Anteile als Flächenwelligkeit herausgefiltert und anschließend die 3D-Kennwerte zur Charakterisierung der Oberflächeneigenschaften berechnet. Durch die dreidimensionale und damit vollständige Erfassung der Oberflächenstrukturen können auch spezielle Merkmale wie Poren, Partikel, Riefen etc. durch spezielle Auswertungen bewertet werden.

Bedeutung der Welligkeit

Die Charakterisierung der Welligkeit ist wichtig, da sie Auswirkungen auf die Leistung und Qualität von Bauteilen in verschiedenen Anwendungen haben kann. Beispielsweise ist die Welligkeit einer Oberflächen entscheidend für die Höhe der lokalen Kontaktpressung. Somit hat die Welligkeit einen großen Einfluss auf das Tragfähigkeit sowie auf das Einlaufverhalten und somit auf Reibung und Verschleiß. Des Weiteren bestimmt diese neben der Rauheit die Dichtfunktion bei dichtenden Tribosystemen.

Messgeräte im STZ

  • Konfokalmikroskop
  • Konfokales Laser Scanning Mikroskop
  • Weißlichtinterferometer (WLI)
  • Optisches Ebenheitsmessgerät

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