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Prüflabor in Karlsruhe zur
Prüfung der Abriebfestigkeit

Die Prüfung der Abrieb- bzw. Verschleißfestigkeit bewertet, wie widerstandsfähig Werkstoffe und Beschichtungen gegenüber mechanischer Reibung sind. Sie zeigt, wie gut ein Material wiederholtem Kontakt standhält und wie schnell es sich dabei abnutzt.

Diese Eigenschaften sind entscheidend für die Lebensdauer, Funktion und Qualität – besonders bei Bauteilen mit dauerhafter mechanischer Belastung. Abriebtests helfen, Verschleißmechanismen zu erkennen, Materialien zu vergleichen und die Eignung für den jeweiligen Einsatz zu beurteilen.

Als Steinbeis-Transferzentrum führen wir Prüfungen der Abriebfestigkeit von Werkstoffen und Beschichtungen als Dienstleistung durch.

Prüfanlage zur Materialprüfung und Qualitätskontrolle in der Industrie

Erklärung

Was ist die Abriebfestigkeit?

Die Abriebfestigkeit von Bauteilen, also die Fähigkeit eines Materials, mechanischen Abrieb oder Verschleiß zu widerstehen, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

  • Materialeigenschaften
  • Oberflächenstruktur
  • Betriebsbedingungen
  • Umgebungsbedingungen

Zusammenfassend hängt die Verschleißfestigkeit von Bauteilen von einem Zusammenspiel aus Materialeigenschaften, den Betriebsbedingungen und den Umgebungsfaktoren ab. Durch gezielte Wahl des Materials, der Oberflächenbehandlung und der Betriebsweise kann die Verschleißfestigkeit optimiert werden.

Wie kann man die

Abriebfestigkeit prüfen?

Bei der Prüfung der Abriebfestigkeit wird ein Prüfkörper geeigneter Geometrie mit einer definierten Normalkraft auf einen Grundkörper gedrückt. Der Prüfkörper bewegt sich mit einer definierten Relativgeschwindigkeit translatorisch oder rotatorisch über die Oberfläche des Grundkörpers. Nach der Prüfung wird der Verschleiß durch optische 3D-Vermessung der Verschleißspur oder gravimetrisch bestimmt.

Schematische Darstellung eines tribologischen Verschleissprüfaufbaus

links: Probe in Drehbewegung, Mitte: Probe in Winkelhubbewegung, rechts: Probe in Linearbewegung.

FAQ

Fragen und Antworten für die
Abriebfestigkeitsprüfung

Diese Prüfung ermittelt, wie widerstandsfähig ein Material oder eine Beschichtung gegenüber Reibung, Kontakt und mechanischer Beanspruchung ist.

Sie beeinflusst direkt die Lebensdauer, Funktion und Zuverlässigkeit von Bauteilen – besonders bei bewegten oder stark beanspruchten Komponenten.

Metalle, Kunststoffe, Lacke, Pulverbeschichtungen, technische Textilien und viele weitere Oberflächen.

Je nach Anforderung z. B.:

  • Taber-Abriebtest
  • Pin-on-Disk-Test
  • Schwingverschleißprüfungen
  • Lineare Reibprüfverfahren
  • Tribologische Prüfstände
  • Abtragsmenge (Masse oder Volumen)
  • Verschleißrate
  • Veränderung der Oberfläche
  • Reibungskoeffizienten
  • Optische Veränderungen (z. B. Glanz, Farbe, Struktur)

Ja, viele Verfahren basieren auf internationalen Normen wie DIN EN ISO 7784, ASTM D4060 oder DIN 50324.

In der Automobil- und Luftfahrtindustrie, Medizintechnik, Beschichtungstechnik, im Maschinenbau und bei der Produktentwicklung – überall dort, wo Materialbelastung durch Reibung eine Rolle spielt.

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