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Form- und Lageabweichungen

Die Bestimmung von Form- und Lageabweichungen dient der präzisen Überprüfung, ob ein Bauteil die in der technischen Zeichnung festgelegten geometrischen Toleranzen einhält. Untersucht werden unter anderem Ebenheit, Rundheit, Geradheit, Parallelität, Rechtwinkligkeit, Position und Rundlauf.

Je nach Bauteilgeometrie, Genauigkeitsanforderung und Messaufgabe kommen hochpräzise taktile Koordinatenmessgeräte oder optische 3D-Messsysteme zum Einsatz. Während taktile Verfahren einzelne Geometrieelemente mit höchster Genauigkeit erfassen, ermöglichen optische Verfahren eine schnelle, flächenhafte und berührungslose Vermessung auch komplexer Freiformflächen. Die Messergebnisse bilden eine verlässliche Grundlage für die Qualitätskontrolle, die Fertigungsüberwachung und die Sicherstellung von Funktion, Passgenauigkeit und Montagefähigkeit.

Als Steinbeis-Transferzentrum bestimmen wir Form- und Lageabweichungen als Dienstleistung.

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Die Geradheit beschreibt, wie stark eine Linie oder Achse von einer idealen Geraden abweicht. Sie ist unabhängig von anderen Geometrien und bewertet ausschließlich den Verlauf des Elements. Geradheitsabweichungen können zu erhöhtem Verschleiß oder Montageproblemen führen.

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