Photothermisches Messgerät ILM Ulm FORATherm
Mithilfe des photothermischen Messgeräts werden zerstörungsfreie Materialprüfungen an der Bauteilrandschicht durchgeführt, die das Verhalten maßgeblich bestimmt. Dabei lassen sich Strukturdichte, Inhomogenitäten, Schichteigenschaften sowie Härtetiefenverläufe ortsaufgelöst analysieren. Auch Schichtdicken können zerstörungsfrei gemessen werden, wodurch lokale Unterschiede erkannt und eine funktionelle Bewertung der Randschicht sowie die frühzeitige Erkennung möglicher Schwachstellen ermöglicht wird.
Wir bieten als Steinbeis-Transferzentrum photothermische Randzonenanalysen als Dienstleistung an.
- Schichtdickenmessungen
- Werkstoffinhomogenitäten
- Strukturdichte (Metalle, Kunststoffe)
- Ermüdungszustand
- Alterungszustand Elastomere
- Füllstoffverteilung
- Photothermische Messung von Werkstoffinhomogenitäten
- Eindringtiefe Stahl: 10 – 6500 µm
- Eindringtiefe Gummi: 1 – 550 µm
- Laterale Auflösung: 100 µm
- Anregungslaserspotgröße: 0.4 – 5.0 mm
- Detektormessfleckgröße: 0.25 – 0.5 mm
Bei der Photothermie wird mit einem frequenzmodulierten Laser das Bauteil erwärmt und anschließend die reflektierten oszillierenden thermischen Wellen mit einem Infrarotdetektor registriert. Die Untersuchungstiefe bis zu der Laser eindringt wird über die Modulationsfrequenz bestimmt, aber ist auch materialabhängig. Die Photothermie nutzt thermophysikalische Stoffdaten, um Informationen über Materialeigenschaften und Beschichtungen abzuleiten. Zur Messung der Wärmestrahlemissionen wird ein Infrarotdetektor eingesetzt, welcher die Amplituden- und die Phasendifferenz zwischen dem modulierten Laser und den thermischen Wellen erfasst.
