Stereomikroskop Olympus SZX7
Lichtoptische Untersuchungen von Bauteilen und Dokumentationen erfolgen unter anderem mit einem Stereomikroskop. Durch den schrägen Betrachtungswinkel eignet es sich besonders für raue Oberflächen und Verschleißanalysen. Kleine Strukturen, Risse oder Löcher lassen sich untersuchen und vermessen; zudem können zusammenhängende Flächen im Rahmen einer Phasenanalyse ausgewertet werden. Das Stereomikroskop wird unter anderem für Partikelanalysen im Rahmen von Restschmutzanalysen eingesetzt. Dabei werden Membranfilter hinsichtlich Anzahl und Größe der aufgefangenen Partikel ausgewertet, da bereits einzelne kritische Partikel die Funktion eines Bauteils beeinträchtigen können.
Typische Einsatzbereiche sind:
- Mikroskopische Bildaufnahmen
- Schadensdokumentation
- Konturmessung
- Partikelanalyse
Lichtoptische Untersuchungen von Bauteilen und Dokumentationen erfolgen im Steinbeis-Transferzentrum u.a. mit einem Stereomikroskop. Ein Stereomikroskop hat seine Stärken, aufgrund des schrägen Betrachtungswinkels der Oberfläche, besonders bei rauen Oberflächenstrukturen. Somit eignet sich das Stereomikroskop hervorragend für Verschleißanalysen von Proben. Man kann damit sehr kleine Strukturen untersuchen, leicht Risse oder Löcher feststellen und diese über eine Konturmessung im Bild hinsichtlich ihrer Größe bestimmen. Durch die Messfunktionen können auch Flächen von zusammenhängenden Gebiete ausgemessen werden (Phasenanalyse).
Das Stereomikroskop wird u.a. für Partikelanalysen im Rahmen von Restschmutzanalysen eingesetzt. Dabei werden Membranfilter hinsichtlich der Größe und Anzahl von Partikeln ausgewertet. Bei der Restschmutzanalyse ist es wichtig, die Partikelanalyse des gesamten Membranfilters durchzuführen, die durch Spülung aufgefangen wurden. Denn schon einzelne kritische Partikel können die Funktion eines Bauteils erheblich beeinträchtigen.

Verschleißanalyse

Partikelanalyse durch Phasenanalyse
- Vergrößerung: 12 – 112x
- Mikroskopkamera: 10 Mio. Pixel
- Bildzusammensetzung x-y: 75 x 50 mm
Das Prinzip der Lichtmikroskopie besteht darin, dass ein räumlicher Bildausdruck erzeugt wird. Ein Mikroskop ist ein optisches Vergrößerungsgerät für das Betrachten von Objekten. Der Betrachter sieht durch das Okular ein vergrößertes, virtuelles Abbild des reellen Bildes. Das Lichtmikroskop besitzt zwei Tuben mit jeweils einem Okular, d.h. für jedes Auge wird ein getrennter Strahlengang bereitgestellt. Die optische Vergrößerung wird durch ein Hintereinanderschalten von Linsen erzeugt.
Bei einem Stereomikroskop handelt es sich um ein Lichtmikroskop bei dem das Objekt über zwei Strahlengänge, die unter einem bestimmten Winkel zur Oberfläche geneigt sind, betrachtet wird. Damit wird das Objekt aus zwei verschiedenen Beobachtungs-richtungen aufgenommen, was sehr nützlich für die Unterscheidbarkeit von Erhöhungen und Vertiefungen auf einer Oberfläche. Dies macht das Stereomikroskop für viele Anwendungen sehr interessant.