Universalpruefmaschine Hegewald Inspektable100
Eine Universalprüfmaschine dient dazu, die mechanischen Eigenschaften von Werkstoffen zu untersuchen. Mit ihr können verschiedene Prüfverfahren wie Zug- und Druckprüfungen durchgeführt werden. Dabei wird eine Werkstoffprobe entweder auseinandergezogen oder zusammengedrückt, bis sie sich verformt oder schließlich bricht.
Bei der Zug-/Druckprüfung wird die Probe langsam belastet, damit die Ergebnisse nicht verfälscht werden. Während der Prüfung misst die Universalprüfmaschine sowohl die aufgebrachte Kraft als auch die Veränderung der Länge beziehungsweise Form der Probe. Aus diesen Messwerten lassen sich wichtige Werkstoffkennwerte wie Spannung σ und Dehnung ε berechnen.
Wir bieten folgende Prüfungen mit der Universalprüfmaschine als Dienstleistung an:
- Zugprüfung
- Druckprüfung
- Biegeversuch
- Peel Test
- Qualitätskontrolle in der Industrie: Prüfung, ob Werkstoffe und Bauteile die geforderten Festigkeits- und Belastungswerte einhalten.
- Entwicklung neuer Materialien: Untersuchung der Eigenschaften neuer Werkstoffe, zum Beispiel Kunststoffe, Metalle oder Verbundwerkstoffe.
- Forschung und Laborversuche: Analyse des Verhaltens von Materialien unter Zug-, Druck- oder Biegebelastung.
- Prüfung von Bauteilen: Belastungstests an Schrauben, Federn, Rohren oder anderen Bauteilen, um ihre Sicherheit zu überprüfen.
- Einsatz in der Bau- und Automobilindustrie: Untersuchung von Baustoffen, Karosserieteilen oder Fahrzeugkomponenten auf Stabilität und Belastbarkeit.
- Anklemm-Extensometer
- Video-Extensometer
- Verschiedene Kraftmessdosen
- Max. Kraft: Fmax = 100 kN
- Steifigkeit: 100 kN/mm
- Prüfgeschwindigkeit: 0,01 – 400 mm/min
- Standardfunktionen: Kraft-, Weg- and Dehnungsregelung
- Kraftmessdosen: 0,5 kN/ 5 kN / 10 kN / 100 kN
Der Zug-/Druckprüfung ist ein Prüfverfahren der mechanischen Werkstoffprüfung zur Ermittlung von Werkstoffkennwerten. Beim Zug-/Druckprüfung wird eine Werkstoffprobe gedehnt bis sie reißt. Die dabei angewandte Dehngeschwindigkeit muss niedrig sein, damit das Ergebnis nicht verfälscht wird. Während des Zug-/Druckprüfungs wird die Kraft und die Längenänderung der Probe gemessen. Daraus werden Spannung σ und Dehnung ε berechnet.
Die ISO 6892-1:2019 und DIN 50125:2022 regeln den Ablauf und die Probengeometrien von Zug-/Druckprüfungen.