Kugeleindruck-Härteprüfung
Die Kugeleindruck-Härteprüfung nach ISO 2039-1:2001 dient zur Bestimmung der Kugeldruckhärte harter und steifer Kunststoffe. Dabei wird der Widerstand des Materials gegen das Eindringen einer genormten Stahlkugel unter definierter Belastung gemessen. Das Verfahren eignet sich besonders für harte Kunststoffe, da weichere Materialien stärkere, weniger genau messbare Verformungen zeigen. Zudem ist es im Vergleich zu anderen Härteprüfverfahren weniger empfindlich gegenüber lokalen Materialinhomogenitäten.
Wir bieten als Steinbeis-Transferzentrum die Härteprüfung mit der Kugeleindruckprüfung als Dienstleistung an.
Bei diesem Prüfverfahren wird eine Stahlkugel von 5 mm Durchmesser mit einer definierten Prüfkraft (49 N, 132 N, 358 N oder 961 N, je nach Härte des Materials) in die Materialoberfläche gedrückt und die bleibende Eindrucktiefe gemessen. Die Prüfkraft ist so zu wählen, dass die Eindringtiefe 0,15 – 0,35 mm beträgt.
- Harte Kunststoffe: Polycarbonat (PC), Polyamide (PA), Polypropylen (PP), Polyoxymethylen (POM).
- Technische Kunststoffe: Verbundwerkstoffe oder faserverstärkte Polymere.
- Duroplaste: Epoxidharze, Melaminharze.
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