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Härteprüfung nach Rockwell

Die Rockwell-Härteprüfung dient zur Bestimmung der Härte von mittelharten bis harten Werkstoffen oder Kunststoffen. Dabei wird ein Diamantkegel oder eine Hartmetallkugel als Prüfkörper in das Bauteil eingedrückt und der Eindringwiderstand ermittelt. Im Anschluss wird die Tiefe des bleibenden Härteeindrucks optisch gemessen und daraus die Rockwell-Härte (HRx) berechnet. Die Rockwell-Härteprüfung gehört zu den Tiefenmessverfahren.

  • Rockwell (regular:): HRA, HRB, HRC, HRD, HRF, HRG, HRE, HRH, HRK
  • Super-Rockwell (Superficial Rockwell): HR15N, HR30N, HR45N, HR15T, HR30T, HR45T
  • Rockwellhärte Kunststoffe: HRR, HRL, HRM, HRE

Wir führen als Steinbeis-Transferzentrum die Härteprüfung nach Rockwell und Super-Rockwell normkonform als Dienstleistung durch.

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Bei der Rockwellhärteprüfung wird zur Bestimmung der Härte ein Diamantkegel oder eine Hartmetallkugel in ein Werkstück eingedrückt. Anschließend wird die bleibende Eindringtiefe des Prüfkörpers ermittelt und daraus die Rockwellhärte HR berechnet. Die Rockwellhärte HRC eines Werkstoffes ergibt sich aus der Eindringtiefe des Prüfkörpers. Dieser wird mit einer definierten Prüfvorkraft F0 in die Oberfläche des Werkstücks vorgespannt. Anschließend wird der Prüfkörper über einen Zeitraum von 2 bis 6 s zusätzlich mit der Prüfkraft F1 beaufschlagt. Danach wird diese wieder entfernt und die Prüfkraft weggenommen, sodass nur noch die Prüfvorkraft F0 auf den Probekörper wirkt. Die von der Prüfkraft verursachte Eindringtiefe h dient als Maß für die Berechnung der Rockwell-Härte.

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