Kreuzschnittprüfung
Bei der Kreuzschnitt-Prüfung wird die Haftfestigkeit von Lacken und weichen Beschichtungen auf verschiedenen Substraten beurteilt. Dabei wird bewertet, wie gut eine Beschichtung am Untergrund haftet und in welchem Maß sich Beschichtungsbereiche unter mechanischer Beanspruchung ablösen. Mithilfe des erzeugten Beschädigungsbildes kann die Haftungsqualität über definierte Kennwerte eingestuft werden.
Als Steinbeis-Transferzentrum führen wir Haftfestigkeitsprüfungen mittels Kreuzschnitt-Prüfung als Dienstleistung durch.
Die Kreuzschnittprüfung dient der Qualitätskontrolle und Prüfung von Beschichtungssystemen mit unbegrenzter Schichtdicke. Typische Anwendungsbereiche finden sich in der Lack- und Beschichtungsindustrie, beispielsweise bei Schutz- und Dekorbeschichtungen auf Metall, Holz oder Kunststoffen. Darüber hinaus wird das Verfahren in der Werkstoffprüfung sowie in Forschung und Entwicklung eingesetzt, um Beschichtungssysteme zu bewerten, Haftungsprobleme zu identifizieren und Beschichtungsprozesse gezielt zu optimieren.
- Lacke
- Weiche Beschichtungen
Beim Kreuzschnittverfahren wird mit einer scharfen Schneide ein bis zum Substrat durchgehender Kreuzschnitt in die Beschichtung eingebracht. Anschließend wird ein Klebeband aufgeklebt und wieder entfernt, um die Teile der Beschichtung zu entfernen, die nach dem Anbringen der Schnitte schlecht haften. Das Ergebnis der Prüfung wird als Kennwert entsprechend der festgestellten Schädigung angegeben.
- ISO 16276-2:2025
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